Famos II


Wallach / Braun / Westfalen

Mit Famos II gelang Markus Fuchs 1970 der erste Titelerfolg: In St. Moritz
wurde er als 15-Jähriger Europameister bei den Junioren. Der braune
Westfalenwallach sei ihm während rund drei Jahren ein zuverlässiger und
guter Lehrmeister gewesen, der bereits viel Erfahrung in S-Prüfungen
hatte, erinnert sich Markus Fuchs.
   
         
 
Lady Seven


Stute / Rappe / Irland

1973 gewann Markus Fuchs auf Lady Seven zum ersten Mal die
Schweizermeisterschaft der Springreiter. Ein Jahr später – als 19-Jähriger
– bestritt er mit der Rappstute seine erste Weltmeisterschaft und erreichte
den 14. Rang. Nachher wurde Lady Seven an Leon Melchior verkauft, was
Markus Fuchs sehr bedauerte. „Die Stute hatte eine absolute
Topeinstellung zum Sport und enorm viel Springvermögen.“
   
         
 


Pushkin


Wallach / Schimmel / Oldenburg

Den Oldenburgerwallach Pushkin (V: Roderich) hatte Markus Fuchs
während fünf Jahren im Beritt. Mit dem sprunggewaltigen, bisweilen
etwas eigenwilligen Schimmel siegte er in Grand Prix, Nationenpreisen,
aber auch in Mächtigkeitsspringen. In Franconville gewann er 1988 die
Puissance über eine Mauerhöhe von 2,35 Metern.

   
         
 
Shandor


Wallach / Dunkelbraun / 1979 / Hannover

Markus Fuchs ritt Shandor zehn Jahre lang im Sport. Der Hannoveraner-
wallach war ein grosser Kämpfer, der im Parcours stets sein Bestes gab.
Seinem Lieblingspferd hat Markus Fuchs viel zu verdanken:
Mit ihm gewann er 1988 in Seoul je ein olympisches Diplom im Einzel
und mit dem Team, 1992 in Barcelona ein weiteres mit dem Team,
belegte 1992 beim Weltcupfinal in Del Mar Rang 3, holte dreimal Team-
Bronze an Europameisterschaften und wurde 1989 Schweizer Meister.
So war es selbstverständlich, dass er zu Shandor stand, als dieser
mit 16 Jahren einen Sehnenriss erlitt. Das treue Pferd wurde gesund
gepflegt und genoss danach neun Jahre lang seinen Lebensabend
im Stall von Markus Fuchs. Am 16. Juli 2004 musste Shandor wegen
einer erneuten Sehnenverletzung, die er sich auf unerklärliche Weise
auf der Weide zugezogen hatte, eingeschläfert werden.
   
       

Adelfos


Hengst / Schimmel / 1983 / Holstein

Adelfos wurde 1983 in Brasilien geboren und kam 1992 zu Markus Fuchs.
Mit dem Holsteinerhengst gewann er GPs und 1994 zum vierten Mal die
Schweizermeisterschaft. Auch gelang es Markus Fuchs mit dem "manchmal
ber ein bisschen wenig Herz" verfgenden Schimmel whrend eines Jahres
in Nationenpreisen siebenmal fehlerfrei zu bleiben. 1999 ging Adelfos nach
Frankreich und wurde von Olivier Guillon geritten. Im Jahr 2000 ging der
Hengst in die Zucht.
 
       
 
Goldlights


Wallach / Fuchs / 1983 / Westfalen

Mit dem Fuchswallach Goldlights (Jg. 1983) gelangen Markus Fuchs
während fünf Jahren viele schöne Erfolge. „Goldi war ein sehr vorsichtiges
Pferd mit einer tollen Einstellung zum Sport“, erinnert er sich. Leider sei
er nicht so stark auf den Beinen gewesen. Mit dem Westfalen holte
Markus Fuchs seine bislang einzige WM-Medaille: 1994 belegte er
in Den Haag mit dem Schweizer Team den Bronzeplatz.
   
         
 
Cosima II


Stute / Schimmel / 1989 / Holstein

Die Schimmelstute hatte Markus Fuchs nur etwas mehr als zwei Jahre im
Beritt. In dieser kurzen Zeit (2000-2001) reihten sich zahlreiche GP-Siege
aneinander. Mit der Holsteinerstute (Jg. 1989) gewann Markus Fuchs
zudem im Jahr 2000 zum fünften Mal die Schweizermeisterschaft. „Sie
verfügte über Topqualitäten am Sprung, konnte jedoch bisweilen zickig
sein.“ Die rote Masche im Schweif sollte jedenfalls nicht der Dekoration
dienen... Cosima II musste aufgrund einer Arthrose aus dem Sport
genommen werden und wird seither erfolgreich in der Zucht eingesetzt.
Von ihrem ehemaligen Boxennachbarn Tinka’s Boy hat sie drei Fohlen
gebracht (2003 Tinka’s Girl, 2004 Tinka’s Son und ein Hengstfohlen 2005).
   
         
 
Tinka’s Boy

Hengst / Fuchs / 1989 / KWPN

Besitzerin:
Frau Isolde Liebherr, Bulle

Der in Holland gezogene Fuchshengst war bis Ende 2004 unter dem
Sattel von Markus Fuchs. Seine Karriere im Springsport hatte in England
begonnen. Mit Nick Skelton brillierte er schon als 8-Jähriger unter
anderen in den Nationenpreisen von La Baule und Gijon. Nach dem
Kauf durch Frau Isolde Liebherr wechselte er im September 1997 in
den Stall von Markus Fuchs. Das neue Paar benötigte ein volles Jahr,
bis es sich optimal gefunden hatte. Seit den Europameisterschaften
1999 in Hickstead reihten sich viele schöne Erfolge aneinander, u.a. die
Siege beim Weltcupfinale 2001 in Göteborg und im Grossen Preis von Aachen
2004. Tinka's Boy zählte zu den erfolgreichsten Springpferden der Welt und
ist heute ein weltweit begehrter Zuchthengst.